Pflanzendüfte sind wie Musik für unsere Sinne (aus Persien)

Ätherische Öle finden heute vielseitige Verwendung. Sie sind (richtig angewandt) sanfte Helfer aus der Natur, die uns in vielen verschiedenen Lebensbereichen unterstützen können

Vor allem im Wellnessbereich, in der Säuglings-und Krankenpflege, in der Psychoaromatherapie und bei der Sterbebegleitung. Mit den verschiedenen Anwendungen  ätherischer Öle kann die verbleibende Lebenszeit Schwerkranker und Sterbender in Geborgenheit gestaltet werden. 

 

In Frankreich und England wird die Aromatherapie schon seit langer Zeit von Ärzten angewandt und ist aus diesem Bereich nicht mehr wegzudenken. 

Hier in Deutschland darf aus rechtlicher Sicht, die Aromatherapie nur von Ärzten und Heilpraktikern verordnet werden.

KLEINE AROMAKUNDE:




Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenstoffe in flüssiger Form und enthalten die ganze Lebenskraft der Pflanze. Sie schützen vor Bakterien, Viren, Pilzen und Fraßfeinden.

Vor über 6000 Jahren entstand die Aromakunde in den Tempeln der alten Ägypter. Die duftenden Essenzen  begleiteten sie von Geburt an, bis über den Tod hinaus. Ätherische öle sind der Grund, warum die Mumien der Pharaonen über Jahrtausende vor Verwesung geschützt waren. 

Buchempfehlungen: 

Die heilende Energie der ätherischen Öle                          (Gerti Samel und Barbara Krähmer)

Aromatherapie für Sie                (Eliane Zimmermann)

Aromatherapie für Frauen und Aromatherapie für Kinder      (beide von Eliane Zimmermann und Sabrina Herber)

Waldmedizin-die Heilkraft der ätherischen Baumöle         (Anusati Thumm/ und Maria M.Kettenring)

Duftküche (Maria M. Kettenring)

Wie wirken ätherische Öle?

Ätherische Öle wirken durch Einatmen der feinen Moleküle über die Nase direkt auf unser limbisches System, dort wird unter anderem auch   unser Hormonhaushalt reguliert. 
Mittlerweile weiß man, dass unsere Zellen ganz unterschiedlich auf Reize von Riechmolekülen reagieren können.
Leberkrebszellen reduzieren ihr Wachstum, wenn sie mit einem bestimmten Riechstoff in Kontakt kommen.
Ätherische Öle können verdünnt in einem fetten Pflanzenöl  von unserer Haut aufgenommen werden. Sie gelangen über die äußere Hautschicht bis ins Körperinnere.
Ätherische Öle wirken 
 beruhigend, ausgleichend, antiviral, antibakteriell, blutstillend, durchblutungsfördernd usw...... 
VORSICHT!!!!
Je jünger, älter, kränker -desto niedriger die Dosierung. 
Einige Öle dürfen nicht bei Säuglingen, Kleinkindern; Schwangeren, Epileptikern und Menschen mit Bluthochdruck angewandt werden. Wiederum haben Öle mit hohem Thujongehalt in Händen von Laien nichts verloren, da dieser Inhaltsstoff neurotoxisch wirkt und Krämpfe bis hin zum Atemstillstand auslösen kann. 


Seriöse Anbieter "ätherischer  Öle" erkennt man unter anderem an der Deklaration.

Auf dem Fläschchen muss stehen: die botanische Bezeichnung, der Chemotyp, Anbaugebiet, Gewinnung und Inhaltsstoffe

Außerdem:

  • Wenn das ätherische Öl zur Raumbeduftung eingesetzt wird, wird es als Bedarfsgegenstand eingeordnet und somit im Bedarfsgegenständegesetz geregelt. Damit ergibt sich für das ätherische Öl eine Einstufung und Kennzeichnung nach dem Chemikaliengesetz, den EU Richtlinien REACH und CLP. Auf dem Etikett sind dann entsprechende Gefahrensymbole mit Gefahren- und Sicherheitshinweisen aufgeführt.
  • Im Bereich der Hautpflege ergibt sich die Zweckbestimmung eines kosmetischen Mittels. Dies unterliegt der Kosmetikverordnung. Grundlage ist ebenfalls die entsprechende Kennzeichnung auf dem Etikett, die rechtsverbindlich vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Die Angaben beziehen sich u. a. auf Angaben zur Anwendung und zur Dosierung.
  • Bestimmte ätherische Öle sind auch zur Aromatisierung von Lebensmitteln geeignet und können deshalb hochverdünnt in Gerichten eingenommen werden. Hier sind Regelungen, die den Bereich Lebensmittel betreffen zu beachten, wie z.B. die Aromenverordnung.
  •  Es ist nicht erlaubt, die 2 – 3 unterschiedlichen Zweckbestimmungen auf einem Etikett zu deklarieren.
  • (Quelle:Primavera)